Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine für den 19.05.2012
So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.
5.Mose 7,9
Dass einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? Das sei ferne!
Römer 3,3-4
© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine
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Gemeindeausflug 2010
Am Sonntag, den 27. Juni fuhren wir gemeinsam nach Aschersleben und
verbrachten einen herrlichen Sonnentag auf dem Gelände der Landesgartenschau.
Gemeindeausflug zur Landesgartenschau in Aschersleben
Am letzten Junisonntag besuchten wir, gut 60 Personen aus den Bereichen Rosenburg und Aken, die LAGA 2010 in Aschersleben. Ein Reisebus brachte uns in diese Kleinstadt und so saßen wir schon um 10 Uhr im Kirchengarten der Anlage zum Morgenlob. Ausrichter war die kath. Kirche Aschersleben, die sich im Wechsel mit der ev. Kirche diese Betreuung teilte.
Danach schauten wir uns in individuellen Gruppen die Herrenbreite an, den größten der 3 Parks auf der Landsgartenschau. Der Spaziergang führte uns über den Bestehornpark, wo wir uns an liebevoll angelegten Blumenbeeten und verschie-denen Staudenanpflanzungen erfreuen konnten. Im Schatten altehrwürdiger Linden war eine Reihe von Großzelten aufgebaut, in denen jeweils gartenträchtige Produkte aus der Region angeboten wurden. Hier hätte man von der Gartenschere bis zum einheimischen Honig einiges kaufen können. Auf der Hauptbühne spielte ein Orchester Unterhaltungsmusik. Rechtzeitig zum Mittagessen waren wir zurück im Kirchengarten und speisten in einem total sanierten alten Funktionsbau, vor dem sich auch eine Glocke in einem eichenen Glockenstuhl befand. Zuvor gab es eine kleine Mittagsandacht, die mit dieser Glocke eingeläutet wurde.
Nach dem Essen schauten wir uns in kleinen Gruppen den alten Stadtpark an. Im Schatten uralter Bäume war es ein angenehmes Dahinspazieren bei diesem hochsommerlichen Wetter. Überall waren Themenecken mit passender Bepflanzung hergerichtet, aufgewertet mit mancherlei handwerklichen Skulpturen sowohl aus Naturstein als auch aus Holz oder Terracotta. In der östlichen Ecke befand sich das Rosarium, dessen Blütenpracht auch noch den einschlägigen Heimgärtner faszinierten. Dieser Stadtpark war früher einmal ein Friedhof, woher auch der alte Baumbestand stammt. An der teilweise noch erhaltenen Friedhofsmauer waren noch alte Grabmale erhalten, die in die Gesamtgestaltung mit einbezogen wurden. Ein neu geschaffener Durchbruch gab uns den Weg frei zu den Eine-Terrassen, die ebenfalls sehenswert gestaltet waren. Das Flüsschen Eine gab diesen Teil des Parks seinen Namen.
Die Leitfigur der Gartenschau ist der Gelehrte und Weltreisende Adam Olearius (1599—1671), der als berühmter Sohn der Stadt im Auftrage des damaligen Herzogs unterwegs war und der Anregungen des Garten- und Pflanzenbaus aus fernen Ländern mitbrachte. Seine Idee, einen Sternzeichengarten anzulegen, ist auch hier wiederzufinden. In 12 Beeten sind entsprechend den Sternenbildern vom Steinbock bis zum Schützen Pflanzen gesetzt worden, welche die Charakterlage der jeweiligen Menschen wiederspiegeln. Zwei Großplastiken sollten noch erwähnt werden, nämlich die Erde als Kartoffel und eine hölzerne Kletterapfelsine.
Um 16 Uhr gab es zu Kaffee und Kuchen eine Psalmlesung, die wir natürlich draußen unter dem Blätterdach eines seltenen Haselbaumes erlebten. Für die Kinder und auch für uns wurde dann die „Schöpfung“ aufgeführt, eine pantomimische Darstellung von der Erschaffung der Welt.
Erlebnisreich verließen wir dann gegen 17 Uhr die Landesgartenschau und kamen zufrieden und horizonterweitert in unsere Heimatorte zurück.
G.C. Juni 2010








