Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine für den 19.05.2012

So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.

5.Mose 7,9

Dass einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? Das sei ferne!

Römer 3,3-4

© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine

Weitere Informationen finden sie hier.

Mitglieder

Volksstimme vom 10.05.2010

Egeln. "Michael Wegner hat im Krichenkreis Egeln ein Zeichen gesetzt. Er führt die Gemeinden nicht an, sondern geht mit ihnen mit und wird dabei von vielen Haupt- und Ehrenamtlichen unterstützt. Superintendent heißt nicht, der Anführer des Kirchenkreises zu sein, sondern an wichtigen Stellen, die richtigen Entscheidungen für die Gemeinden zu treffen", sagte Probst Christoph Hackbeil in seiner Ansprache beim Gottesdienst, der anlässlich der Einführung von Superintendent Michael Wegner in seine zweite Amtsperiode stattfand. Ein Superintendent zeige die besseren Wege, die Plätze für Verkündungen. "Er muss nicht alle Antworten kennen, sondern die Kunst des Fragens verstehen, Antworten finden und diese bündeln", so der Probst weiter. Und das sei Michael Wegner schon in seiner ersten Amtsperiode gelungen.

Auch von Rosemarie Gillandt, Präses der Kreissynode Egeln, gab es lobende Worte für den Superintendenten. Nach der Segnung durch den Probst Christoph Hackbeil, Pfarrer Matthias Porzelle, Rosemarie Gillandt und Anne Bremer richtete auch Michael Wegner Worte an die Gottesdienstbesucher, die aus dem gesamten Kirchenkreis gekommen waren. "Ich setze mich sehr gerne im Kirchenkreis Egeln ein. Weil hier die Menschen hoffen und schon immer gehofft haben. Der Glaube bedeutet ihnen sehr viel. Wir sind eine gute Gemeinschaft geworden", so der Superintendent und erzählte von einem Besuch in Amerika, bei der er erfahren hat, dass dort ein Superintendent der Vorarbeiter auf einer Ranch ist. "Sie räumen das weg, was die Leute beim Arbeiten behindert. Und genau darin seh‘ auch ich auch einen Teil meiner Arbeit", ergänzte Michael Wegner.

Der Gottesdienst in der Egelner Stadtkirche wurde auch dazu genutzt, die Gemeindeagende "Trinitiatis-Ewigkeitssonntag" vorzustellen. Frisch aus der Druckerei geliefert, konnte sie zum ersten Mal den Gemeinden gezeigt werden. In der Gemeindeagende, die vom Ascherslebener Kantor Thomas Wiesenberg gestaltet wurde, sind Vorschläge und einzelne Teile für Andachten enthalten. "Die geistliche Gemeinschaft stärkt uns in unserem Alltag und begeleitet uns die Woche hindurch. Aus diesem Wunsch ist die Gemeindeagende Ostern-Pfingsten gewachsen. Die Gemeindeagende ist nicht Kirche ohne Pfarrer, sondern ermöglicht ein gegenseitiges Bejahen in dem, was uns als Christen Herzensanliegen ist", heißt es in dem Vorwort.


  • ausdrucken
  • nach oben

Anne Bremer und Superintendent Michael Wegner stellten die "Gemeindeagende Trinitatis-Ewigkeitssonntag" vor.


Das Saxophonensemble unter der Leitung von Maria Ackermann spielte zum Ende des Gottesdienstes.