Welsleben

Pfarrer Götz Beyer

Pfarramt Schönebeck Land
Kirchstr. 15
39218 Schönebeck

 

St. Pankratius Welsleben

Die Kirche St. Pankratius in Welsleben wurde zum ersten Mal im Jahr 1225 erwähnt. Nach den Wirren des 30-jährigen Krieg blieb nur der Turmkörper erhalten. Der Rechtecksaal von 1671 wurde westlich, nicht wie üblich östlich, an den hochmittelalterlichen Turm angebaut. Es entstand eine sogenannte "verkehrte Kirche. Der Turm mit dem typischen Satteldach und den Schallöffnungen mit seinen romanischen Rundbögen lassen die aus dem Jahr 1488 kleine Glocke weithin hören. Unmittelbar neben dem Südeingang der Kirche ist eine alte Grabplatte in die Außenwand eingelassen. Der Grabstein des Pfarrers Johann Stark aus dem Jahr 1612 ist rechts des Einganges zu sehen. Am Langhaus sind über den rundbogigen Fenstern Kreisfenster, die sich innen in die Flachtonnendecke einschneiden.

Der Innenraum der Kirche ist mit einer eingeschossigen Hufeisen-Empore aus dem Jahr 1725 und einem geschnitzten Kanzelaltar mit seitlichen Durchgängen aus dem gleichen Jahr ausgestattet. Der Taufstein stammt vom Ende des 17. Jahrhunderts. Als Altarplatte dient eine Grabplatte mit Ritzfiguren. Die Nordwand birgt ein Gemälde: Christus und die Apostel.

Im Jahr 2010 wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten begonnen, die auch in den folgenden Jahren noch anhalten werden.

 

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Welsleben St pankratius

 

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Losung & Lehrtext

21.10.2017
Herr, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich. Jesus sprach zu der kranken Frau: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden!
Psalm 39,8 Lukas 8,48

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