Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine für den 19.05.2012

So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.

5.Mose 7,9

Dass einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? Das sei ferne!

Römer 3,3-4

© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine

Weitere Informationen finden sie hier.

Mitglieder

Herzlich willkommen!

Geschrieben am 30.01.2012 von R. Kauert

Herzlich willkommen im Pfarramt Schönebeck-Land.

Schön, dass sie uns auf unserer Internetseite besuchen.

Hier können sie Interessantes und Wissenswertes über die Kirchengemeinden

St. Johannis, Schönebeck-Bad Salzelmen

           St. Andreas, Biere

                     St. Martin, Eggersdorf

                              St. Pankratius, Welsleben erfahren.

 

Lesen sie hierzu auch die Kirchenkuriere.

 

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Der Kirchenkurier - unser Informationsblatt für die Pfarrämter Schönebeck- Stadt und Schönebeck- Land.

Kirchenkurier 2012,4+5
Kirchenkurier 2011;12,12+1.pdf
Kirchenkurier 2012,2+3.pdf
 

St. Johanniskirche Schönebeck

Geschrieben am 14.04.2011 von Udo Maecker

Die Grundsteinlegung der  St. Johanniskirche war 1430. Der Bau dauerte ca. 120 Jahre bis zur Fertigstellung der Kirche.

Die Vorhalle mit dem Eingang  besitzt einen sehr schönen Staffelgiebel in Backsteingotik.  Heiligenfiguren und Ornamente bestimmen sein Aussehen. Besonders  wertvoll ist über dem Eingangsportal das Kreuzigungsrelief mit einem  tiefen Symbolgehalt.

Die reiche Innenausstattung der  spätgotischen Hallenkirche im kunstvollen Stil der Renaissance und des  Barock aus dem 17. Jahrhundert geben dem Kirchenraum trotz aller  Verfallserscheinungen noch heute einen feierlichen Glanz.

Großartig ist der Chorraum  gestaltet. Im Blickpunkt der prächtige Hochaltar aus dem Jahre 1664 mit lebensgroßen Darstellungen des gehörnten Moses und Johannes des  Täufers, dem Namenspatron unserer Kirche und Gemeinde. Über dem  Auferstehungsbildnis des klassischen Stadtwappens von Groß Salze und des Erzbischofs von Magdeburg. Evangelisten Figuren und Siegesengel zeugen  vom Sieg des Glaubens über die widergöttlichen Mächte der Welt. Er wurde gestaltet von den Bildhauern Giegaß aus Magdeburg, Schorigus aus  Braunschweig und dem Wittenberger Kunstmaler Schröder.

Eine Rarität für eine evangelische Kirche sind die beiden Beichtstühle beiderseits vom Altar.

1680 erfolgte der Einbau des Gestühls des adligen Magistrats - auch  Ratsherrenstuhl genannt - und der adligen Pfännerschaft. Die Sprüche  weisen auf Amt und Würden hin.

Ein sehenswertes Schnitzwerk stellt auch die Chorschranke dar (1682 von Tobias Wilhelmi aus Magdeburg).

Die zahlreichen Epitaphien (Totengedenktafel), Totenschilder, Wappen und noch erhaltenen Familienstühle, erinnern an die einst  einflussreichen Familien der Stadt. Besondere Verdienste um die  Ausgestaltung der Kirche erwarb sich die Familie Esebeck.

Zu den größten Kostbarkeiten der Kirche gehört auch die reich  gestaltete Barockkanzel aus dem Jahr 1678 gearbeitet von dem Hallenser  Bildhauer Maximilian Dreißigmargk. Sie ruht auf einem vergoldeten  Palmenbaum, der wohl den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen im  Paradies darstellen soll. Am Aufgang und Kanzelkorb befinden sich  reliefhaltige Darstellungen aus dem Leben Jesu, dazwischen  Apostelfiguren als Märtyrer. der Kirche. Der Schalldeckel ist  eindrucksvoll gestaltet. Posaunenengel und Taube als Symbol des Heiligen Geistes laden ein zu einem Leben in himmlischer Freude.

Eines der ältesten und wertvollsten Ausstattungsstücke der Kirche: Ein  Kruzifix etwa aus dem Jahr 1550. Es stand wahrscheinlich anfangs auf dem Altar im Chorraum.

Mit der Einstellung der Salzgewinnung Ende des 18. Jahrhundert und  dem damit verbundenen Niedergang  von Groß Salze, begann auch der  allmähliche Verfall der Kirche. Die letzte größere Renovierung erfolgte 1891. 1981 begann mit kirchlichen und staatlichen Mitteln ein  umfangreiches Wiederherstellungsprogramm. Heute bemüht sich vor allem  der Kirchbauverein Bad Salzelmen um die Erhaltung dieser einmaligen  Solepfännerkirche.

 

Quelle: Kirchbauverein Schönebeck Salzelmen

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Kirchbauverein Schönebeck Salzelmen

Weitere Infos zur St. Johannis Kirche  und vieles mehr gibt es unter dem folgenden Link des Kirchbauvereins Schönebeck Salzelmen

Kirchbauverein Schönebeck Salzelmen
 

St. Andreaskirche Biere

Geschrieben am 14.01.2012 von Renate Kauert

Das Bördedorf Biere wurde schon im Jahre 937 in einer Urkunde von Otto I. erwähnt.

Die erste bekannte Kirche war dem heiligen Stephan geweiht. Um das Jahr 1480 entstand eine neue größere Kirche in der Ortschaft Biere mit dem Namen St. Andreas.

Im 30- jährigen Krieg plünderten Söldner das Gotteshaus und benutzten die Inneneinbauten als Brennholz.

Der Gesamtzustand wurde mit der Zeit immer bedenklicher und im Jahr 1840 drohte das Dach einzustürzen. Nach Sperrung der Kirche blieb nur noch der Abriss des Kirchenschiffes. 1850 konnte mit dem Neubau im neoromanischen Stil begonnen werden. Im Mai 1852 fand die Einweihung der neuen Kirche statt, obwohl die Orgelweihe erst im darauffolgenden Jahr erfolgte.

Im 1. Weltkrieg musste die mittlere Bronzeglocke  und im 2. Weltkrieg zusätzlich die Kleine Glocke zur Umschmelzung zu Kriegsgütern abgegeben werden. So blieb nur die große Glocke erhalten.

Im Jahr 2010 und 2011 wurden Restaurierungsarbeiten an der Innenausstattung und im Außenbereich in Angriff genommen. Die Kirchenbänke wurden überarbeitet. Auch der Glockenturm mit der Kirchturmuhr  und die Überdachung des Eingangs wurde saniert. Der Kircheninnenraum soll farblich neu gestaltet werden.

 

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St. Martin Eggersdorf

Geschrieben am 19.08.2011 von Renate Kauert

Die kleine Ortschaft Eggersdorf in der Magdeburger Börde wurde 1205 erstmalig als „ekkehardesdorp“ urkundlich erwähnt. Es wird aber angenommen, dass diese Ansiedlung viel älter ist. Die Dorfkirche St. Martin, die dem heiligen Bischof Martinus geweiht ist, gehört zu den ältesten Kirchenbauten im Landkreis. Im 11.-12. Jahrhundert kam es zur Errichtung eines romanischen Wehrturmes. Später wurde ein tonnenförmiges Kirchenschiff mit frühgotischem Chorraum in polygonaler Form angebaut. Während des 30jährigen Krieges bildete die Kirche ein Zufluchtsort für die Bevölkerung. Nach einem Brand blieben nur der Turm und der Chorraum erhalten. 1750-51 erfolgte der Abbruch des Kirchenschiffes wegen Baufälligkeit und der Neubau mit dem heutigen Grundriss, dabei kam es zur Vergrößerung der Fenster und dem Einbau einer Empore. Die Schweden im 30jährigen Krieg aber auch napoleonische Truppen funktionierten den Kirchenbau zum Pferdestall um.

Die Kirche blieb aber auch von anderen Unglücken nicht verschont. 1837 und 1872 bekam die große Glocke einen Sprung und musste wiederholt umgeschmolzen werden. In den beiden Weltkriegen war St. Martin von der Zwangsablieferung der Glocken betroffen, nur die Anfang des 14. Jahrhundert gegossene kleine Glocke blieb der Kirche erhalten.

1982 sollte die Kirche wegen zu großer Bauschäden aufgegeben werden. Das Kirchenschiff wurde baupolizeilich gesperrt und die Altarfiguren ausgelagert. Eine Instandsetzung kam zu diesem Zeitpunkt für die Kirchengemeinde wegen zu geringer Geldmittel nicht in Frage. Erst 1992 wurde der Beschluss gefasst, die Kirche wieder aufzubauen. Erste Sanierungsarbeiten begannen 1997/98. Im Jahre 1999 konnte unter anderem mit Spendengeldern der ARD-Fernsehgala „Damit die Kirche im Dorf bleibt“ und aus Sammlungen des örtlichen Kirchbauvereins umfangreich rekonstruiert werden.

Von der Orgel ist nur der Orgelprospekt erhalten geblieben. Ein Steinaltar und ein Holzkreuz dominieren den Chorraum. Kleine Figuren schmücken den Altarraum. Die Empore ist mit bunten Schmuckelementen verziehrt.

Die Kirche und ihr Umfeld zeigen sich heute wieder als ein Kleinod in schlichter Schönheit.

 

Quelle:Teilstücke aus J. Freyer "Kirchen des Landkreises Schönebeck"

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St. Pankratius Welsleben

Geschrieben am 07.12.2011 von Renate Kauert

Die Kirche St. Pankratius in Welsleben wurde zum ersten Mal im Jahr 1225 erwähnt. Nach den Wirren des 30-jährigen Krieg blieb nur der Turmkörper erhalten. Der Rechtecksaal von 1671 wurde westlich, nicht wie üblich östlich, an den hochmittelalterlichen Turm angebaut. Es entstand eine sogenannte „verkehrte Kirche. Der Turm mit dem typischen Satteldach und den Schallöffnungen mit seinen romanischen Rundbögen lassen die aus dem Jahr 1488 kleine Glocke weithin hören. Unmittelbar neben dem Südeingang der Kirche ist eine alte Grabplatte in die Außenwand eingelassen. Der Grabstein des Pfarrers Johann Stark aus dem Jahr 1612 ist rechts des Einganges zu sehen. Am Langhaus sind über den rundbogigen Fenstern Kreisfenster, die sich innen in die Flachtonnendecke einschneiden.

Der Innenraum der Kirche ist mit einer eingeschossigen Hufeisen-Empore aus dem Jahr 1725 und einem geschnitzten Kanzelaltar mit seitlichen Durchgängen aus dem gleichen Jahr ausgestattet. Der Taufstein stammt vom Ende des 17. Jahrhunderts. Als Altarplatte dient eine Grabplatte mit Ritzfiguren. Die Nordwand birgt ein Gemälde: Christus und die Apostel.

Im Jahr 2010 wurden nach vorrübergehender Sperrung der Kirche umfangreiche Sanierungsarbeiten begonnen, die auch in den folgenden Jahren noch anhalten werden.

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