Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine für den 19.05.2012

So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.

5.Mose 7,9

Dass einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? Das sei ferne!

Römer 3,3-4

© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine

Weitere Informationen finden sie hier.

Mitglieder

Altenweddingen

Kirche St. Martin

Die dreischiffige Hallenkirche, eine der größten Dorfkirchen des Kirchenkreises, wurde zwischen 1835 und 1837 errichtet. Der Bau ist historisierend im Rundbogenstil gestaltet. Vom spätromanischen Vorgängerbau aus dem Jahre 1259 ist der gewaltige querrechteckige Westturm Mit gekuppelten rundbogigen Schallöffnungen über Säulchen mit Würfelkapitellen und einem 1790 aufgesetzten Spitzhelm erhalten. Im Inneren ist über dem Mittelschiff eine hohe kassetierte Holztonne über hölzernen Achteckpfeilern errichtet. Die Kanzelaltarwand nimmt die Breite des Mittelschiffs ein. Seitlich der Kanzel sind zwei Gemälde mit Christus am Kreuz und Christus Salvator angebracht. Das Bogenfenster über der Altarwand zeigt die Bergpredigt. In den beiden Seitenschiffen Ist jeweils eine Empore eingezogen. Die Orgel mit dem neugotischen Prospekt von 1886 wurde vom Magdeburger Orgelbaumeister Eduard Beyer geschaffen. Auf dem Kirchhof am Westturm steht neben einem alten steinernen Kreuz  ein steinernen Renaissancesarkophag.

Seit 2009 bemüht sich ein Kirchbauverein um die Verschönerung des Kirchengebäudes. So konnte durch dessen Initiative der Eingangsbereich der Kirche im Turm neu gestaltet werden und der kelchförmige romanische Taufstein, der vor der Kirche stand und der Witterung ausgesetzt war, wieder in die Kirche verbracht werden.

  • ausdrucken
  • nach oben

Bahrendorf

Kirche St. Stephanus

Die Kirche ist in ihrem Kern spätromanisch/frühgotisch. Der Westturm  mit seiner markanten Doppelspitze zeigt in den dreiteiligen Schallöffnungen Rundbögen mit Doppelsäulchen, die in kelchförmigen Kapitellen  auslaufen. Das lang gestreckte Schiff mit dreiseitigem Ostschluß ist 1749 erhöht und umgebaut worden. Im Osten ist noch ein zugemauertes Fenster, im Norden und Süden zwei zugemauerte spitzbogige Portale zu finden. 
An der Südseite ist die Grabkapelle der Familie von Hackeborn in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts angebaut worden. Der kleine, gut gegliederte Barockbau Ist mit Muschelnieschen und steinernen Schädeln verziert. Der schlichte Innenraum hat eine flache verputzte Tonnendecke und eine kurze Hufeisenempore im Westen mit einer Orgel von Wilhelm Rühlmannsen. aus Zörbig von 1907. An der Nordseite des Chors ist ein Epitaph für Christian von Hackeborn (+1729) aus Alabaster und schwarzem Marmor mit Büste und allegorischem Beiwerk zu finden. Nach einer Modernisierung in den 70'iger Jahren des 20. Jhd. ist der Kanzelaltar vom Ende des 19. Jhd. weggenommen und dafür ein Bruchsteinaltar und eine Bruchsteinkanzel in die Mitte des Altarraumes gerückt, errichtet worden. 
Neuer zentraler Blickpunkt ist seit dem 1.6. 2004 ein Altargemälde, das in verschiedenen bunten Tafeln biblische Geschichten von Schuld und Versöhnung darstellt,  ein Werk von Häftlingen der  JVA Torgau.

St. Stephanus ist die einzige Kirche im Kirchspiel, die noch nicht saniert werden konnte. Sie ist in den Sommermonaten nutzbar. Das Gegenüberliegende sanierte Pfarrhaus, das vermietet ist beherbergt aber auch Gemeinderäume, so dass ein lebendiges Gemeindeleben möglich ist.

 

  • ausdrucken
  • nach oben

Beyendorf

Kirche St. Petri und Paulus

Der im Kern spätromanische Bruchsteinbau besteht aus einem querrechteckigen Westturm mit steilem Satteldach und einem Schiff mit dreiseitigem Ostschluß. Die nördliche Vorhalle wurde 1618 angebaut. Zu dieser Zeit erhielt das Schiff die Segmentbogenfenster. Im Inneren stammen die Nord und Westempore mit den Wappenmalereien in den Brüstungsfeldern, der Altaraufsatz mit Abendmahls, Kreuzigungs und Auferstehungsgemälde sowie die reichgeschnitzte Evangelistenkanzel aus dieser Zeit. Der Kanzelkorb wird von einer Figur getragen, die wohl Sarah als Wasserträgerin darstellt in Bezugnahme auf die Salzgewinnung aus den Solquellen der Sülze in Beyendorf. Die Orgel mit dem Prospekt im Rundbogenstil ist von Carl Böttcher aus Magdeburg nach 1850 geschaffen worden. 
Die Kirche wurde im Jahr 2007 vollständig saniert. 
 

  • ausdrucken
  • nach oben

Dodendorf

Kirche St. Christophorus

An den spätromanischen Westturm mit Satteldach und Rundbogenöffnungen schließt ein im Kern spätgotischer Saal mit 3/8 Schluss an. Der Saal wurde im 17. Jahrhundert erneuert und erweitert. Im Inneren gibt es eine kassetierte Flachdecke und eine Süd Westempore. Der Altaraufsatz ist reich geschnitzt und mit einem zentralen Kreuzigungsgemälde + Prädella (Abendmahl) und Triumph (Auferstehung) ausgestattet. Das Besondere am Kreuzigungsgemälde von 1693 ist die Ersetzung des 2. Schächers am Kreuz durch Zachäus auf dem Baum. Zum Altar gehört zeitgleich die durch mancherlei Zierrat geschmückte Kanzel. Die barocke Orgel mit ihrem Prospekt mit Zimbelstern von 1750 gehört zu den bedeutendsten Barock-Kirchenorgeln in Mitteldeutschland. Zur weiteren Ausstattung gehört ein großer achteckiger Taufstein aus dem 17. Jahrhundert. Die Glasmalereien in den Chorfenstern sind wie die gesamte Kirche  in den Jahren 2008/2009 saniert worden . Auf dem Kirchplatz sind Figurengrabsteine zu finden, von denen der des Pastors Johannes Dezinator (+1588) am besten erhalten ist, Als Fußnote der Geschichte sei erwähnt, dass die Dodendorfer Kirche am 5. Mai. 1809 Schauplatz des 1. Schillschen Gefechts, der Auftakts für die Freiheitskriege gegen Napoleon Bonaparte gewesen ist.

Zur ganzjährigen Nutzung der Kirche fehlt noch der Einbau einer „Winterkirche“ unter der Empore. Vorbereitungen dazu sind getroffen, eine Umsetzung des Vorhabens steht noch aus. 

  • ausdrucken
  • nach oben

Langenweddingen

Kirche St. Georg

St. Georg wurde 1703 auf den Resten der im 30-jährigen Krieg schwer beschädigten Kirche erbaut. Sie hat die Form eines lateinischen Kreuzes und verfügt über eine vollständige Barockausstattung (Altar, Kanzel, Emporen). Sie verfügt über rund 600 Plätze und beeindruckt sowohl durch Form und Ausstattung. Der Turm ist aus dem 12. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert durch einen Turmhelm ergänzt. Mit Hilfe von verschiedenen Fördermittelgebern (Land, DSD, Lotto-Toto, Kirchenkreismittel und vielen Spenden) ist es gelungen die Kirche vollständig zu sanieren und zu restaurieren. Sie bildet somit ein Zeugnis barocker Baukunst.

Das auf dem gleichen Gelände liegende Pfarrhaus stammt aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert und bietet Büro- und Gemeinderäume.

In Langenweddingen finden die jährlichen Kinder-, Konfirmanden- und Kleinkinderkirchentage mit bis zu 500 Teilnehmenden statt. Langenweddingen ist Pfarrsitz, Sitz des Bildungsreferates und des Zweckverbandes der Ev. Kindertagesstätten im Kirchenkreis Egeln.    

  • ausdrucken
  • nach oben

Osterweddingen

Kirche St. Lambertus, Altar

Die schlichte evangelische Dorfkirche St. Lambertus wurde 1708 unter Einbeziehung des querrechteckigen Westturms  des Vorgängerbaus erbaut. Auf ihrer Nordseite sind die Sakristei und eine Vorhalle angebaut. der Innenraum ist von einer Holztonne mit flachen Seiten überwölbt. Altar und Kanzel stammen aus der Bauzeit des Schiffs und sind entsprechend üppig ausgestaltet. der Altaraufbau ist dreizonig, das jüngere Abendmahlsgemälde wurde um 1850 geschaffen. Die Kanzel wird von einer Figur, die Mose darstellt, getragen. Die Kirche wurde in den Jahren 2003-2006 komplett saniert. Die Orgel, obwohl sie noch spielbar ist, bedarf der Reparatur, ist aber aufgrund vorhandener Spenden spätestens im Jahr 2012 geplant. 

  • ausdrucken
  • nach oben

Schwaneberg

Kirche St. Lambertus

Der Turm der Kirche geht in seinem Bestand ins 12, Jhdt. zurück, ist wehrhaft und sorgfältig gemauert bis heute als Zeugnis der Romanik erhalten. Der heutige Spitzhelm stammt aus dem Jahre 1901, die gekuppelten Schallöffnungen sind ebenfalls Jünger. An den Turm ist das von 1740 datierte  Kirchenschiff angegliedert, ein barocker Putzbau, der heute unverputzt sein Bruchsteinmauerwerk zeigt. Im Inneren der Kirche beeindruckt die einheitliche barocke Ausstattung mit der sehr eigenen barocken Ausmalung  der Holztonne von J.G. Röder von 1741. Neben den Wolken, der Sonne, dem  Mond und den Sternen gibt es mehrere Rundfelder, in denen bibli3che Szenen  dargestellt sind, die alle einen Bezug zum Himmel haben. So ist im mittleren  Rundfeld die Himmelfahrt Christi dargestellt, daneben sind die Verkündigung  der Geburt Christi, die Geburt Jesu, die Anbetung der Hlg. Drei Könige, die  Kreuzigung und die Auferstehung zu sehen. Die hufeisenförmige Empore und das Gestühl geben der Kirche ihren ganz individuellen Charakter. Das Renaissancetaufbecken von 1497 hat seine eigene Geschichte: In den  70'iger Jahren des letzten Jahrhunderts stahlen sich Spitzbuben in die Schwaneberger Kirche und wollten Täubchen im Taufstein braten der wertvolle Taufstein zerbarst, die Kirche fing kein Feuer und nun ist das wertvolle Stück wieder zusammengefügt ein Mahnmal gegen jugendlichen Leichtsinn... 

  • ausdrucken
  • nach oben

Sohlen

Kirche St. Egidius

Der spätromanische Kirchenbau besteht aus einem querrechteckigen Westturm mit einem etwas schmaleren Schiff. Dieses wurde um 1400 durch einen polygonalen Schluss nach Osten verlängert. In Chorscheitel ist noch ein Maßwerkfenster aus dieser Zeit erhalten. Die übrigen Fenster im Schiff wurden ebenso wie die Schallöffnungen und das Satteldach des Turms barock erneuert. 1875 erhielt die Kirche an die Südseite eine Vorhalle. Während dieser Zeit wurde die barocke Ausstattung im flachgedeckten Schiff reduziert. Erhalten ist heute noch der Kanzelaltar, die Sandsteintaufe von 1677 und die ornamentale Deckenbemalung. Die Sohlener Dorfkirche ist mit Abstand die kleinste im Pfarrsprengel Altenweddingen, aber sie hat den größten Kirchenschlüssel vorzuweisen! Die vollständige Sanierung der Kirche erfolgte 2007

  • ausdrucken
  • nach oben

Stemmern

Kirche

Von der ehemaligen 1876 errichteten Kirche in Stemmern steht nur noch der schlanke neuromanische Turm mit den aufwendig gestalteten zwei bzw. dreiteiligen Schallöffnungen. Vom Kirchenschiff sind seit 1975 nur noch die Außenmauern bis zu einer Höhe von 1,80 m erhalten. Das Innere des Kirchenschiffs ist heute geprägt von einem Bruchsteinaltar und dem alten Taufstein, der wieder zusammengefügt, und hier aufgestellt wurde. Jährlich im Sommer findet in der "Alten Kirche" von Stemmern ein Festgottesdienst unter freiem, Himmel statt. 

  • ausdrucken
  • nach oben

Sülldorf

Kirche St. Martin

Ganz romantisch, auf einer Anhöhe über dem Sülzetal, liegt die im Kern spätromanische Anlage der St. Martini Kirche in Sülldorf. Der Kirchenbau wurde durch das natürliche Salzvorkommen der Sülze und den dadurch hier ansässig gewordenen Salzadel geprägt. Einzigartig sind die Salzgrafenepitaphien auf dem Kirchhof. Kirchenschiff und Chor sind 1717 barock umgestaltet worden. Der in dieser Zeit errichtete Anbau an der Nordseite des Chors beherbergt rieben der Sakristei die Herrschaftslogen der Salzgrafen. Das Innere des Kirchenschiffes beeindruckt durch die hochgewölbte Holztonnendecke, Die zweigeschossige Empore am Turm hat in Ihrer oberen Etage die Orgel. Der Kanzelaltar aus der ersten Hälfte des 17. Jhdt. ist mit reichem kleinteiligem Ornamentschmuck versehen. Der achteckige Taufstein von 1577 zeigt In seinen Sandsteinornamenten Symbole der ansässigen Salzgewinnung.

Die Patronatsloge  wurde 2009 zu einem Gemeinderaum mit Teeküche und sanitären Anlagen ausgebaut. Die Dachneueindeckung erfolgte 2008.

Weitere Sanierungsmaßnahmen erfolgen 2011.

  • ausdrucken
  • nach oben