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Sonntagsgrüße aus dem Kirchenkreis
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Evangelischer Kirchenkreis Egeln

Stadtkirchhof 2, 39435 Egeln

Fon 039268 98823
suptur@kk-egeln.de

Gebetskalender

Besonders für Gemeinden, die vakant sind, beten wir:

Gott, all den Gemeinden stellen wir uns zur Seite,
die gerade keine Pfarrerin, keinen Pfarrer finden.
Manchmal ist es wirklich schwer,
all die Verantwortung zu tragen,
alles zu organisieren und im Blick zu behalten
– im Ehrenamt, sozusagen nebenbei.

Ja, Du eröffnest neue Wege, zeigst verborgene Gaben.
– Aber alles geht nicht.
Und die Frage bleibt: Wie lange, Gott?

Gib Geduld, die nötige Kraft und halt uns beieinander in Deinem Geist.

Amen.

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anlässlich dem Tag der Autobahnkirchen am 30.6.

 

Gott, Raststätte für unsere Seele.

Lass uns zur Besinnung kommen,
damit wir nicht von A nach B hasten,
als ob es keine Zwischen-Zeit gäbe.
Als ob es kein Darüber-hinaus gäbe.
Kein hinter-uns,
kein neben-mir.

Lass uns zur Besinnung kommen,
damit wir die Buchen am Straßenrand sehen,
das Johanneskraut,
die Pappel mit der abgestorbenen Krone,
und den Weg, der zur Umkehr führt.

Lass uns zur Besinnung kommen,
verlangsame unser Tempo,
lass uns kleine Schritte wagen,
auch den Schritt auf den anderen zu.

Lass uns zur Besinnung kommen.

Amen.

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Wie selbstverständlich drehen wir den Hahn auf, und es sprudelt frisches Wasser.
Es rieselt durch unsere Duschen, rauscht in den Toiletten, wässert unsere Gärten.
Gott, wie wunderbar ist Deine Schöpfung!
Wasser erreicht uns aus der Talsperre im Harz oder den Brunnen von Bad Liebenwerda.

Gott, manche Flüsse im Ort führen schon seit mehreren Jahren wenig Wasser.
Das macht uns Angst.
Mancher Brunnen ist schon leer.

Gott, gib uns gute Ideen, dass wir die natürlichen Ressourcen sorgsam nutzen.
Gib Mut zur Sparsamkeit.
Und lass uns immer wieder über Deine Schöpfung staunen.
Damit sie uns belebt und am Leben hält,
wie frisches Wasser.

Amen.

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anlässlich der Sommerferien ab 20.6. in Thüringen und 23.6. in Sachsen-Anhalt

 

Jetzt fangen die großen Ferien an.
Hast Du nicht auch mal Ferien gemacht, Gott?
Am siebenten Tag?
Dann weißt du ja, was guttut:
Auf einer Wiese liegen,
in den blauen Himmel schauen,
schwimmen im See,
einfach nur zusammensein,
was Schönes erleben.

Für alle, die jetzt Ferien haben, bitten wir Dich:
Schenk ihnen, dass sie das Leben genießen können.
Für Jugendmitarbeiter und Gemeindepädagoginnen, die Freizeiten gestalten,
bitten wir Dich um gute Ideen, um Kraft und Gesundheit.

Amen.

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Anlässlich des Beginns der Fußball-EM in Deutschland am 14.6.

Gott, die schönste Nebensache wird zur Hauptsache.
  Lass uns dennoch wissen, dass sie Nebensache bleibt!

Nationen treten im Wettstreit gegeneinander an. –
  Lass es ein Spiel bleiben,
  das Spaß macht und von Fairness bestimmt ist.

Menschen jubeln über Tore und Siege. –
  Lass uns dabei aber die nicht übersehen,
  die verlieren und wortlos in den Katakomben verschwinden.

Fans liegen sich vor Glück in den Armen. –
  Lass das ein Bild für eine Welt sein,
  in der Menschen sich gemeinsam freuen können.

Gott, gib den Anstoß für ein Zusammenleben,
  das von Verstehen geprägt ist.

Zeig uns die rote Karte,
  wenn wir uns verrannt haben oder andere ins Abseits stellen.

Lass uns ausgelassen feiern,
  wenn wir gut unterwegs sind und einen Volltreffer gelandet haben.

Gib Deinen Segen, Gott,
  damit diese Fußball-EM ein fröhliches Fest wird,
  das uns verbindet – in Sieg und Niederlage,
  in Enttäuschung und Freudentaumel.

Amen.

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Anlässlich der EU-Wahlen und Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt und Thüringen am 9.6.

Guter Gott, danke dass so viele von uns in Frieden leben können.
Von ganzem Herzen: Danke für die Demokratie!
Auch wenn sie fürchterlich anstrengend ist.
Danke, dass wir nicht von Despoten regiert werden.
Bitte hilf, dass das so bleibt.
Schenke allen, die in diesen Tagen wählen, dass sie wissen, was sie tun.
Heiliger Geist, hilf uns allen, weise zu sein.

Und segne alle, die ein politisches Amt übernehmen – hier bei uns in den Stadt- und Gemeinderäten, in den Kreistagen und allen auf europäischer Ebene.
Sei Du ihr Rückenwind.
Schütze sie.
Bewahre sie vor allem Bösen.
Stärke sie zu allem Guten.

Dir sei Ehre und Lob in Ewigkeit.
Amen.

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Anlässlich von 90 Jahren Theologische Erklärung von Barmen (am 31.5.)

Guter Gott,
Menschen machen Fehler und Kirchen machen Fehler.
Manchmal verlieren wir Dich und die Botschaft Deines Sohnes aus den Augen.

In dieser Woche denken wir an das Bekenntnis von Barmen.
Vor 90 Jahren haben die Evangelischen Kirchen darin ihr Versagen in Worte gefasst.
Sie haben sich erinnert an die Heilige Schrift und die Botschaft von Jesus Christus.

Wir wissen, auch heute ist niemand davor gefeit, Gottes-Macht und Menschen-Macht zu verwechseln.
Mache uns skeptisch gegenüber den lauten Parolen.
Hilf Du uns, immer wieder nach Deinem Auftrag zu fragen,
den Kern deiner lieben Botschaft zu suchen.

Amen.

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Anlässlich des Katholikentags in Erfurt am 29.5.-2.6.

Gott, unser Vater, nächste Woche machen sich viele katholische Christinnen und Christen aus ganz Deutschland auf zum Katholikentag nach Erfurt.

Wir bitten Dich, Herr, für dieses Fest unserer Glaubensgeschwister.
Wir bitten Dich, Gott, für die vielen Engagierten, die jetzt in der heißen Phase der Vorbereitung stehen.
Sie sind mit Herzblut dabei.
Lass alles gelingen.
Lass es ein Fest des Glaubens werden.

Schenke den Teilnehmenden inspirierende Erfahrungen
und lass es über Mitteldeutschland hinaus strahlen.

Wir danken Dir, dass in unserer Region Ökumene vor Ort oft ganz selbstverständliche gelingt.

Evangelische und katholische Christen singen ganz unkompliziert gemeinsam im Chor oder gestalten Gottesdienste.

Das macht Mut für die Zukunft.

Ermutige uns, füreinander zu beten
und lass uns einander Hilfe geben, wo Hilfe gebraucht wird.

Amen.

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Hab Dank, Gott, für unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden!

Auf ihrer Suche nach ganz eigenen Antworten,
im Ausprobieren ihrer ganz eigenen Wege,
im Ertasten ihres ganz eigenen Glaubens
dürfen wir sie in unseren Gemeinden erleben,
ein Stück mitgehen, ihnen zuhören.

Hab Dank, Gott,
für ihre Denkanstöße und Fragen,
für ihren Schwung und ihr Zögern,
für ihre Zweifel und ihre Hoffnung.

Lege Deinen Segen auf sie.
Sei ihnen Schutz und Schirm, Stärke und Hilfe.
Bewahre sie zum Leben in Dir!

Amen.

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Lieber Vater, es ist ein kleines Wunder:

im Lugala-Hospital in Tansania überleben seit einigen Jahren vielmehr Frühgeborene die ersten kritischen Tage. Selbst Kinder, die nur 1000g wiegen, haben jetzt eine Chance. Die Technik ist ganz einfach: Am Körper der Mutter in besonders aufgeheizten Räumen erhalten sie die notwendige Wärme.

Guter Gott,
schenke Deine Wärme den oft sehr jungen Müttern,
damit sie Mut für den nächsten Schritt haben.
Schenke Deine Wärme den Vätern,
dass sie ihre Verantwortung wahrnehmen und ihren Kindern Halt und Hilfe sind.
Erhalte den Mitarbeitenden ihre Herzenswärme und stärke ihre Hände.

Segne die Menschen hier in Mitteldeutschland, die dieses Krankenhaus in ihrem Herzen tragen.
Erneuere die Partnerschaft.
Erfülle alle, die spenden mit dem Reichtum der Nächstenliebe.

Amen.

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Anlässlich des Deutschen Evangelischen Posaunentags am 3.5.-5.5. in Hamburg

Gott, gepriesen seist Du in Ewigkeit,
der Du uns Töne schenkst und Musik!

Danke für den Atem,
der zur Melodie wird in Dur und auch in Moll.

Danke für die Gemeinschaft,
die mich trägt, selbst bei einem falschen Ton.

Danke für die Vielfalt der Stimmen,
die sich verbinden zu einer großen Harmonie.

Danke für den Rhythmus und den Takt,
die mich lenken und leiten beim Musizieren
wie dein heilsames Wort im Leben.

Danke, dass es Menschen gibt,
die anderen zur Freude spielen – und Dir zum Lob!

Gott, gepriesen seist Du in Ewigkeit,
der Du uns Töne schenkst und Musik!

Amen.

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Anlässlich der Ordination am 28.4.

Guter Gott, wir freuen uns:
am kommenden Sonntag werden Frauen und Männer ordiniert,
zum Pfarrdienst und ins Ehrenamt als Prädikanten.

Für alle ein langer Weg bis hierher:
Studium, Ausbildung, Vikariat …
Du hast diese Lebenswege gesegnet.
Hab Dank dafür!

Die jetzt ordiniert werden, werden dringend gebraucht.
Du wirst Deine Kirche bauen, auch mit ihren Gaben.
Gib Deinen Geist dazu, dann wird es gut.
Mögen sie offene Türen und Herzen finden in den Gemeinden.
Mögen die älteren Kolleginnen und Kollegen sie gut aufnehmen.

Gib Deinen Geist dazu, dann wird es gut.

Amen.

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Anlässlich der Landesgartenschau

Gott, Du Paradies-Gärtner.

Dank sei Dir für Lilien und Löwenzahn,
für Sauerampfer, Brennnesseln und rote Rosen.
Dank sei Dir für Radieschen und Erdbeeren,
für Petersilie und die Apfelblüte.
Dank sei Dir für Weizenfelder mit Mohnblumen,
für Weinberge und für jedes Pflänzchen Hoffnung.

Hilf uns, Deine Schöpfung zu schützen
vor Gier und Kurzsichtigkeit;
damit unsere Kinder noch im Wald Erholung finden
und die Wüsten blühen können.

Breite Vernunft aus wie Lavendel-Duft
und hilf uns, Hoffnungs-Samen zu säen
Körnchen für Körnchen.

Amen.

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Die EKM-Synode findet vom 11. - 13. April statt

Gott, Du bist ein Gott der Bewegung.
Bist Du auch ein Gott der Institutionen?
Hast Du Dir das so gedacht?
Wir geben uns Mühe – als Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, Dir gerecht zu werden.
Ja, manchmal ist das mühsam.
Danke für alle, die in unserer Kirche haupt- und ehrenamtlich tätig sind.
Für alle Synodalen, die in dieser Woche wieder Weichen stellen für unsere Kirche.
Segne sie alle.
Schenke Weisheit.
Und Geduld.
Und Humor.
Dass sie in allen Sitzungen Dich atmen hören können.
Und seufzen.
Und manchmal auch lachen.

Amen.

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Mein Gott, es ist wunderbar, wir dürfen Ostern feiern.
Du lässt aus Dunkel Licht werden.
Du lässt aus Tod das Leben neu entstehen.
Du lässt aus Trauer Freude erwachen.

Es muss nichts bleiben, wie es ist.
Dinge können sich ändern:
in uns, in unserem Leben.
Und bei den Menschen um uns herum.

Darum bitten wir Dich in dieser Osterwoche.
Hilf uns aufzuwachen und aufzustehen.
Lass uns Deine österliche Kraft spüren.

Nichts muss bleiben, wie es ist.
Wir können uns ändern.

Amen.

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Hosianna will ich rufen.
Hosianna Dir, unser Gott.
Anbeten will ich Dich,
mit allen, die auch zu Dir gehören.
Willkommen, Herr, in unserer Welt,
in meinem Leben.
Willkommen, mitten unter uns.
Zieh ein, Jesus, in mein Herz.
Zieh ein, in unsere Städte.
Zieh ein in unser Land.

Bleibe bei uns.
Wenn mein Gesicht strahlt vor Freude.
Wenn ich verschlossen bin vor Hass.
Wenn ich verkümmert bin vor Sorge.
Dann setz Du Dich mit uns an den Tisch.
Segne das Brot,
teile den Wein.
Sprich Deinen Frieden.
Hosianna will ich rufen.
Hosianna Dir, unser Gott.

Willkommen, Herr,
in unserer Welt,
in unserer Mitte.

Amen.

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Gott,
hast Du Glück unterschiedlich ausgegossen über Mitteldeutschland?
Die Menschen in Sachsen-Anhalt scheinen glücklicher als die in Thüringen,
aber nicht so fröhlich, wie die in Brandenburg.
Findest Du das nicht ein bisschen ungerecht?

Du gibst keine Glücksgarantien.
Aber Du zeigst, dass nichts so bleiben muss, wie es ist.

Kann ich „meines Glückes Schmidt“ sein?
Manche sagen über Dich:
„Gott nah zu sein ist mein Glück."

Danke, Herr, für die Momente des Glücks in der vergangenen Woche!
Danke, dass Du uns bewahrst und behütest!
Danke für Deine Nähe – jeden Tag!

Amen.

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Danke Gott,
für den Märzenbecherteppich, den Du im Wald ausrollst,
für die Krokuskleckse in der Wiese,
für den bewundernswerten Morgengesang der Amsel.

Danke Gott,
dass Du uns Hoffnung aufgehen lässt,
wärmend wie Frühlingssonne nach frostkalter Nacht.
Tau uns auf.
Hilf uns zum Wachsen.
Bring uns zum Blühen.
– Dir zur Ehre und den Menschen zur Freude.

Amen.

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Anlässlich des Landesjugendkonvents, der am 8.-10. März in Halle tagt

Gott, wir danken Dir für unsere evangelische Jugend und beten für sie:

denn wir brauchen ihre Fragen –
so neugierig und ohne Vorbehalt!

Wir brauchen ihren Glauben –
so unverbraucht und voller Sehnsucht!

Wir brauchen ihre Kritik –
so ehrlich und widerständig! 

Wir brauchen ihre Ideen –
so neu und zukunftsoffen!

Und wir bitten Dich, Gott,
dass Du den jungen Menschen in dieser diffusen Zeit Hoffnung schenkst!

Gott, segne sie!
Leite ihre Gedanken
und stärke ihren Glauben!

Amen.

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Anlässlich des Weltgebetstags am 1.3.

Weltgebetstag.
Wir verbinden uns mit Menschen rund um den Globus.
So viele Stimmen, so viele Herzen, so verschiedene Menschen sind verbunden, wenn wir zu Dir beten, Gott,  – das tut gut.

Hab Dank für das große Engagement in der Vorbereitung des Weltgebetstages:
beim Beten und Backen,
beim Singen und Kochen,
beim Einladen und Schmücken.

Besonders bitten wir Dich für die Christinnen in Palästina.
Sie haben ihre Sehnsucht nach Frieden und Freiheit in die Gebete geschrieben.
Du hörst sie.
Du hörst uns.

Amen.

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Jesus, Du verbindest Dich mit den Ärmsten,
mit denen, die nicht im Rampenlicht stehen,
die gerne übersehen werden.
Denen, die auf Hilfe angewiesen sind.
Da können wir Dich finden, sagst Du.
Also eher nicht in den Kirchen,
sondern in den Übergangsheimen,
im Nachmittagshort,
bei den Schwerstmehrfachbehinderten.
Du bist solidarisch.

Danke für alle, die dort helfen!
Danke für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie Mitteldeutschland!
In den Sozialstationen, der Schuldnerberatung und bei Suchtkranken; in allen 1900 Einrichtungen.
Und von Herzen danke für alle,
die von ihnen gepflegt und gefördert werden,
alle Kinder, alle Jugendlichen, alle Großen und die Alten.

Da finden wir Dich also, richtig?
Du bist so wundersam, Gott.
Alle Ehre Dir.

Amen.

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Gott, danke!
Danke für die Liebe und für das Glück!

Hilf uns, das Hohe Lied der Liebe zu singen,
damit wir mehr tanzen als hasten
und mehr singen für unsere Kinder.

Bring Ruhe in den Streit,
helle Töne ins Rauschen der Beliebigkeit,
Harmonien in die Missklänge von Missgunst.

Bring Farbe in das Grau abgestumpfter Paare,
klares Licht für alle, die vor Liebe blind sind,
hoffnungsvolles Grün für den Nachbarn, der nicht mehr an die Liebe glaubt.

Schütze die Liebenden.
Schütze die Zärtlichkeit.
Schütze die Liebe, wo sie bedroht und mit Füßen getreten wird.

Hilf uns, das Hohe Lied der Liebe zu singen.

Amen.

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Gott,
es ist so furchtbar, dass Kinder unheilbar erkranken,
es ist so unerträglich schmerzhaft, wenn sie sterben.

Sei Du bei diesen Kindern und ihren Familien.
Lass sie Deine Nähe spüren.
Begleite sie daheim, im Krankenhaus oder im Kinderhospiz.
Helfende nehmen ihnen die Schmerzen und bereiten ihnen eine gut behütete Zeit.
Segne Du die Kinder in den Hospizen und ihre Familien.
Eltern können dort auftanken, wenn sie ihre Kinder begleiten. Sie brauchen Kraft und Trost.
Segne alle, die dort ihren Dienst tun.

Amen.

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Gerechter Gott.
Manchmal nennst du Dich so.
Heute haben wir dazu eine Frage an Dich, Gott,
denn uns treibt um, was das bedeutet: gerecht sein.
Wir haben da Bilder im Kopf und oft auch sehr klare Stempel.

Von Lohntabellen hier in Deutschland.
Männer und Frauen,
Alte und neue Bundesländer.
Stempel: Ungerecht.

Wir sehen den Preis für ein T-Shirt,
hergestellt in Bangladesch.
Stempel: Extrem ungerecht.

Wo setzt Du den anderen Stempel drauf?
Den Stempel: gerecht?
Hast du die Lösung?
Bitte, Herr, zeig sie uns.
Wir leiden unter dieser Ungerechtigkeit,
und unter noch so manch anderer,
und wir sehen keinen Ausweg.

Du bist gerecht, Gott.
Bitte nimm uns mit hinein, in dieses Wort:
in Deine Gerechtigkeit.

Amen.

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