Leseandacht zum 10. Sonntag nach Trinitatis
Friedrich der Große, der König von Preußen, war bekannt dafür, dass er gern über den christlichen Glauben spöttelte. So fragte er eines Tages seinen Leibarzt:“ Doktor, nenn er mir einen Gottesbeweis, wenn er kann!“. Die Antwort des Arztes:“ Die Juden, Majestät“.
Die Juden, ein Gottesbeweis? Woher kommen sie? Wer ist dieses kleine Volk, welches wie kein anderes seid tausenden von Jahren Verfolgung und Progrome erdulden musste.
Alles begann mit einem Mann mit Namen Abraham, der eines Tages Gottes Stimme vernahm. Er hörte, dass er in ein Land ziehen soll, das Gott für ihn bestimmt hat, um ein großes Volk zu werden und ein Segen für alle Nationen auf der Erde zu sein.
Abrahams Leben ist in der Bibel sehr detailliert beschrieben. Es ist ein großer Gewinn, sich mit dieser einzigartigen Biographie zu beschäftigen. Sein unerschütterlicher Glaube und sein tiefes Gottvertrauen sind bis zum heutigen Tag ein Vorbild für unzählige Menschen.
Das Geheimnis seines Lebens und das Geheimnis des Volkes der Juden liegt in der Tatsache, dass Gott zu ihm gesprochen und ihn gesegnet hat. Gottes Worte sind zeitlos und wahrhaftig, sie vermitteln Gottes Absichten für einzelne Menschen, für Völker und Nationen und für diese Welt.
Welche Worte finden in unserem Leben Raum, welche Worte haben unser Leben geprägt und gestaltet? Gottes Worte sind Leben! Dieses Leben kam durch Jesus in diese Welt. Seine Worte haben Menschen in Freiheit geführt, haben sie gesund gemacht, haben Vergebung zugesprochen, haben ihnen ihre Würde wiedergegeben.
Diese Worte haben dieses kleine Volk der Juden bis zum heutigen Tag getragen. Sie wurden vor zweitausend Jahren in die ganze Welt vertrieben und heute sehen wir, wie sich alle Zusagen Gottes, von denen uns in der Bibel berichtet wird, erfüllen.
Dies sah auch schon der Arzt des Königs.
An diesem Sonntag gedenken wir in besonderer Weise des Volkes der Juden, am so genannten Israelsonntag. Gott schreibt Geschichte. Es ist gut, dies zu wissen!
Ein gesegnetes Wochenende wünscht Ihnen
Uwe Zech
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