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Outdoor-Abenteuer im Hohen Holz – Eine Woche, die in Erinnerung bleibt

Vom 12. bis 17. Juli hieß es für Kinder und Jugendliche: Rucksack packen, Zelt aufschlagen und das Abenteuer kann beginnen! 

Der Kirchenkreis Egeln hatte zum Sommercamp ins Hohe Holz eingeladen. Gemeinsam mit Jörn Bischoff, Yvonne Hannen und einem engagierten Team aus jugendlichen Teamerinnen und Teamern erlebten die Teilnehmenden sechs unvergessliche Tage voller Gemeinschaft, Glauben, Spiel und spannenden Outdoor-Momenten.

Jeder Tag begann mit fröhlichen Liedern und einer biblischen Geschichte. Petrus, der mutig auf dem Wasser ging, Daniel, der Gottes Bewahrung erlebte, oder Mose, der Gott begegnete – sie alle zeigten auf ihre Weise: Gott geht mit und lässt Menschen nicht allein. Diese Gedanken begleiteten die Kinder durch den Tag und wurden an vielen Stellen ganz praktisch erfahrbar.

Wer draußen lebt, lernt schnell: Die Natur ist wunderschön – und manchmal auch ziemlich lebendig. Wespen summten vorbei, Bremsen waren hartnäckig, Spinnen sorgten für den einen oder anderen erschrockenen Aufschrei und Grashüpfer sprangen munter durch das Camp. Doch mit etwas Mut, einer Portion Gelassenheit und den aufmerksamen Teamerinnen und Teamern an der Seite wurde jede Begegnung gemeistert. Manche Spinne wurde dabei fast so heldenhaft gerettet wie das Kind, das vor ihr flüchtete.

An den warmen Tagen sorgte das Freibad in Klein Wanzleben für die nötige Abkühlung. Die Mitarbeitenden begrüßten die Gruppe jedes Mal herzlich. Der unangefochtene Star war die Wasserrutsche – sie wurde so oft genutzt, dass man meinen konnte, einige hätten den Weg nach oben inzwischen blind gefunden.

Ein Outdoorcamp nimmt das Wetter, wie es kommt. Sonnenschein wechselte sich mit Wind und sogar kräftigen Gewittern ab – eines überraschte die Gruppe mitten in der Nacht, ein weiteres am frühen Morgen. Trotzdem blieb die Stimmung bestens. Schließlich gehört zu einem echten Abenteuer auch, dass nicht immer alles nach Plan verläuft.

Bei einer Kräuterwanderung erklärte Claudia Schreiner mit viel Geduld die heimischen Pflanzen und ihre Wirkung. In der historischen Schmiede zeigte Christian Schreiner, wie früher gearbeitet wurde. Mit Hammer, Feuer und Amboss schmiedeten die Kinder ihren eigenen Nagel – ein Erinnerungsstück, das sicherlich länger hält als manches Urlaubsfoto.

Ein besonderer Höhepunkt wartete bereits kurz vor fünf Uhr morgens: Gemeinsam machte sich die Gruppe auf den Weg, um den Sonnenaufgang zu erleben. Das frühe Aufstehen kostete einige Überwindung und manch einer hätte sein Kopfkissen wohl gern mitgenommen. Doch als die Sonne langsam über dem Hohen Holz aufging, war schnell klar: Dafür hatte sich das Aufstehen gelohnt. Ebenso eindrucksvoll war die Abendwanderung durch den Wald mit einer Andacht unter freiem Himmel.
Neun Teamerinnen und Teamer sorgten mit großem Einsatz dafür, dass sich alle wohlfühlten. Sie organisierten Spiele, trösteten bei Heimweh, lachten mit den Kindern, halfen, wenn etwas nicht klappte, und hatten scheinbar für jede Situation eine Lösung. Selbst bei spontanen „Spinnen-Notfällen“ waren sie zuverlässig zur Stelle.

Ebenso unverzichtbar war Manuela Eidtner, die die Campgemeinschaft Tag für Tag kulinarisch verwöhnte. Mit knusprigen Schnitzeln, leckeren Aufläufen und vielen weiteren Köstlichkeiten füllte sie die Energiespeicher der großen und kleinen Abenteurer wieder auf. Ganz besonders sehnsüchtig erwartet wurden ihre fantasievollen Desserts – allen voran die beliebten Einhorn-Desserts, die nicht nur Kinderaugen strahlen ließen. Fest steht: Ohne Manuelas Küche wären manche Wanderung und manches Abenteuer vermutlich nur halb so schwungvoll ausgefallen.

Am Ende der Woche nahmen alle mehr mit nach Hause als nur Schlafmangel und etwas Waldluft in der Kleidung: neue Freundschaften, viele schöne Erlebnisse, unzählige gemeinsame Lacher und die Erfahrung, dass Gott Menschen auf ihren Wegen begleitet. So blicken wir dankbar auf eine fröhliche, erlebnisreiche und gesegnete Woche im Hohen Holz zurück – voller Abenteuer, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente.
 

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